Zwei Tage Sonnenschein, viele herzliche Begegnungen und einige überraschende Erlebnisse – so lässt sich unser diesjähriger VHV-Helferausflug wohl am besten zusammenfassen.
Unsere Reise führte uns zunächst nach Freiburg im Breisgau. Bei einer interessanten Stadtführung spazierten wir von einem «Bächle» zum nächsten und erfuhren viel über die Geschichte der Stadt. Wobei unsere Reisegruppe die Stadtführerin zwischenzeitlich etwas aus dem Konzept brachte. Einige besonders wissbegierige Teilnehmer stellten Fragen über die Habsburger und die Schweizer Gründerväter Freiburgs, die offenbar nicht ganz zum üblichen Führungs-programm gehörten. Das sorgte auf beiden Seiten für einige Schmunzler und Gelächter.
Anschliessend ging die Fahrt weiter nach Schramberg im Schwarzwald. Ehrlich gesagt kamen bei der Einfahrt in den Ort bei mir erste Zweifel auf. Manche Gebäude hatten ihre besten Zeiten bereits hinter sich, viele ehemalige Geschäfte standen leer und die einstige Industriestadt wirkte auf den ersten Blick etwas trostlos. Als wir dann vor unserem Hotel standen, stellte sich sogar kurz die Frage: «Wo ist eigentlich der Eingang?» Auch der nahegelegene, seit geraumer Zeit geschlossene Gasthof Hasen vermittelte nicht gerade den Eindruck eines florierenden Ferienortes. Meine Gedanken kreisten bereits um die Frage, ob ich bei der Hotelwahl daneben gegriffen hatte.
Doch manchmal täuscht der erste Eindruck gewaltig. Bereits beim Einparken unseres Reisebusses wurden wir vom Gastgeberpaar herzlich begrüsst. Das moderne Business-Hotel überraschte uns in jeder Hinsicht positiv. Die Zimmer entsprachen einem zeitgemässen Standard, alles war gepflegt und freundlich eingerichtet. Am nächsten Morgen wurden wir zudem mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet verwöhnt und hervorragend betreut.
Auch beim Abendessen wartete die nächste Überraschung auf uns. Nach einem etwa sechsminütigen Spaziergang durch den Ort erreichten wir das Restaurant Unot der Familie Kammerer. Die Auswahl an Restaurants in Schramberg war überschaubar, weshalb ich im Vorfeld etwas gespannt war, ob meine Wahl die richtige gewesen war.
Sie war es.
Herr und Frau Kammerer empfingen uns wie langjährige Freunde. Mit viel Herzlichkeit, Humor und ausgezeichneten Köstlichkeiten bescherten sie uns einen wunderbaren Abend. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde viel gelacht und erzählt. Besonders schön war, dass Frau Kammerer am nächsten Morgen sogar noch persönlich beim Frühstück vorbeikam, um sich von unserer Gruppe zu verabschieden. Als besondere Überraschung brachte sie uns einen herrlichen Weggen mit auf die Weiterreise. Diese Gastfreundschaft werden wir sicher noch lange in Erinnerung behalten. Natürlich hoffen wir, dass die Familie Kammerer mit ihrer Pagode einmal unsere Historische Verkehrsschau im Einkaufszentrum Rheinpark besuchen wird.
Schramberg selbst wird nicht umsonst als Museumsstadt bezeichnet. Besonders beeindruckt hat uns das Auto- und Uhrenmuseum in den historischen Gebäuden der ehemaligen Junghans-Werke. Die Vielzahl an Exponaten war überwältigend. Leider habe ich zu wenig Zeit eingeplant, darum konnten wir nur einen kleinen Teil der Sammlung entdecken aber natürlich lies ich es mir nicht nehmen auch noch die Autosammlung Steim ins Visier zunehmen und als Oldie-Fan muss ich sagen alle Achtung.
Nach dem Museumsbesuch führte uns die Reise weiter zum grossen Spargel- und Erdbeerfest nach Grenzach-Wyhlen. Doch bevor wir dort ankamen, wartete noch ein kleines Abenteuer auf uns.
Wie so oft hatte offenbar auch hier der deutsche Strassenbau seine eigenen Vorstellungen. Die vom Navigationsgerät vorgeschlagene Zufahrt endete plötzlich vor einer Unterführung mit einer maximalen Höhe von lediglich 2,70 Metern. Für unseren Reisebus bedeutete das: Ende Gelände.
Während wir noch überlegten, wie wir nun zum Festgelände gelangen könnten, hielt plötzlich ein vorbeifahrender Einheimischer in Kochkleidung im Kreisel an und fragte, wohin wir wollten. Kaum hatte er unser Ziel erfahren, erklärte er sich kurzerhand bereit, uns als persönlicher Lotse zu begleiten. Über zahlreiche Links- und Rechtsabbiegungen führte er uns schliesslich sicher und direkt bis vor den Eingang des Festplatzes.
Solche Begegnungen kann man nicht planen, man muss einfach Glück haben. Oder wie man sagt: Wenn Engel reisen, scheint die Sonne. Auf dem Fest selbst erwartete uns eine fröhliche Atmosphäre. Allerdings hatten nicht alle Teilnehmer gleich viel Glück. Natürlich kamen wir etwas zu spät an die Spargelstände und teils mussten wir feststellen, dass die begehrten Spargelportionen bereits ausverkauft waren. Stattdessen gab es Wienerli, Schäufele oder Pommes weil Brot auch weg war. Doch auch das konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Man hatte ja nicht auch noch mit einem unangemeldeten Reisebus gerechnet.
Rückblickend dürfen wir auf zwei rundum gelungene Ausflugstage zurückblicken. Viele interessante Eindrücke, zahlreiche herzliche Menschen, überraschende Begegnungen und jede Menge Sonnenschein machten diese Reise zu einem vollen Erfolg.
Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer für die gute Stimmung und die schönen gemeinsamen Stunden.
Euer Präsi Fredy
Besuch der Stadt Freiburg mit Bächle-Tour
Ein absoluter Insider Tipp der Gasthof Unot wo wir fürstlich bewirtet wurden. Und die Wirtsleute sehr zuvorkommend sind.
Sonntag - Besuch in Schramberg - Schwarzwald der Museumswelt.
Und doch noch schnell durch das Auto- und Uhrenmuseum.
Der Abschluss machte dann das Grosse Spargel- und Erdeerfest in Grenznach-Wyhlen. Leider nicht alle kamen in den Genuss von Spargeln...wer zu spät kommt den...
VHV-Helferausflug zur Miniaturwelt & Rheinfall – 10. Mai 2025
Am Samstag, 10. Mai 2025, war es endlich wieder so weit: Der VHV-Helferausflug stand an! Frühmorgens um 08:00 Uhr versammelten sich alle gut gelaunt beim STADLER Rail Parkplatz in Altenrhein. Und gleich zu Beginn ein kleiner Meilenstein: Bruno war pünktlich – und sogar mit dem passenden Schuhwerk ausgestattet. Das konnte ja nur ein guter Tag werden.
Unsere erfahrene Carchauffeuse Claudia brachte uns wie immer sicher ans Ziel. Wie gewohnt hatte sie auch dieses Mal die perfekte Route gewählt – aber dazu später mehr. Mit an Bord: unser Postauto-Original Güni, der mit seinem trockenen Humor und seiner lauten Stimme für beste Unterhaltung sorgte.
Kurz nach 10:00 Uhr erreichten wir die faszinierende Miniaturwelt Smilestones in Neuhausen. Nach einer herzlichen Begrüssung führte uns ein sympathischer Guide durch die Ausstellung und gab spannende Einblicke in die Entstehung dieser detailverliebten kleinen Welt. Technik, Kreativität und eine ordentliche Portion Schweizer Charme kamen hier eindrucksvoll zusammen.
Doch still und heimlich – und mit einem gewissen Schalk im Nacken – sorgten zwei Herren für eine ganz eigene VHV-Spur im Smilestones-Universum: Christof und Richi machten sich unbehelligt an einem Miniatur-Güterwaggon zu schaffen – und klebten kurzerhand unser Club-Logo darauf. Ganz inoffiziell, versteht sich. Und das Beste: Niemand hat’s bemerkt. Vielleicht rollt unser Vereinslogo ja nun für immer durch die Mini-Schweiz...
Nach der offiziellen Führung durften wir die Anlage frei erkunden. Es gab wirklich an jeder Ecke etwas zu schmunzeln, zu entdecken und zu staunen – vom Mini-Festival bis zum Mini-Chaos auf dem Zebrastreifen. Und natürlich: unser "infiltrierter" VHV-Waggon.
Gegen 11:30 Uhr machten wir uns dann zu Fuss auf Richtung Schlössli Wörth. Der Spaziergang entlang des Rheinfallbeckens war nicht nur landschaftlich schön – sondern auch akustisch beeindruckend. Denn beim Getöse des Rheinfalls musste man sich schon ordentlich durchsetzen, wenn man sich mit seinem Nachbarn unterhalten wollte. Kein Problem für unseren Güni, der sich lautstark Gehör verschaffte – und damit unterwegs für reichlich Gelächter sorgte.
Pünktlich um 12:30 Uhr stachen wir mit dem Partyboot in See. Zuerst ging es ganz nah an den mächtigen Rheinfall heran – ein Erlebnis, das uns den Atem raubte. Danach fuhren wir gemütlich den Rhein flussabwärts. Bei feinem Mittagessen, guter Musik und noch besserer Stimmung liess es sich wunderbar entspannen. Die Sonne strahlte, die Gespräche flossen – ein echter Wohlfühlmoment für alle. Um 15:00 Uhr kehrten wir ans Ufer zurück. Wer mochte, nutzte die freie Zeit für einen kleinen Spaziergang, ein Eis oder einen letzten Blick auf das tosende Spektakel. Gegen 16:00 Uhr traten wir die Heimreise an. Und wie es sich gehört, wählte Claudia nicht etwa die schnellste, sondern die schönste Route überhaupt: entlang des Rheins, mit fantastischem Blick aufs Wasser, weiter Richtung Bodensee. Ein perfekter Ausklang für diesen erlebnisreichen Tag.
Doch damit war es noch nicht ganz vorbei: In Thal/SG wartete das nächste Highlight auf uns – das Abendessen im Restaurant „mir isch glich“. Und wer dort bereits einmal war, weiss: Hier wird man mit Herz und Geschmack verwöhnt. Simi zauberte uns ein wunderbares Abendessen auf den Tisch, das keine Wünsche offen liess – von Anfang bis zum letzten Bissen einfach köstlich. Und nicht zu vergessen: Ihre liebevoll arrangierte Tischdekoration, bei der jedes Detail stimmte und sofort spürbar war, wie viel Herzblut sie in die Bewirtung gesteckt hat.
Ein riesiges Lob an Simi – für ihre Gastfreundschaft, ihre Herzlichkeit und diesen perfekten kulinarischen Abschluss unseres Ausflugs.
Fazit: Sonne, Spass, Smilestones, Rheinfall-Action, geheime Waggonmission und ein grossartiges Abendessen – dieser Tagesausflug hatte wirklich
alles!
Organisation? War übrigens Chefsache. 😄
Ein grosses Dankeschön an alle, die dabei waren – und an jene, die mitgeholfen, unterhalten, gekocht, gefahren und geschmunzelt haben.
—-Keinen—Helferausflug 2022
—-Keinen—Helferausflug 2021
—-ABGESAGT!—Helferausflug ins TIROL 23. - 24. Mai 2020
Und hier findet Ihr die Bilder vom Ausflug.
